Um was geht es bei Corporate Governance?

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Im Allgemeinen geht es bei Corporate Governance um Probleme, die zwischen einem Prinzipal, also dem Auftraggeber, und einem Agenten, also dem Beauftragten, entstehen können. Stell‘ dir vor, du hast gerade eine Firma gegründet, und du, als Prinzipal, hast einen CEO, als Agenten, eingestellt, um diese Firma zu leiten.

Es kann nun sein, dass der CEO auf eine Weise handelt, die ihm persönlich Vorteile bringt, dir aber nicht. Die Kosten, die mit solchen Handlungen verbunden sind, nennt man Agency-Kosten. Zum Beispiel kann es sein, dass sich der CEO vielleicht einen überhöhten Lohn zahlt oder er sich einen überteuerten Firmenwagen kauft.

Wie also kannst du sicherstellen, dass er die Firma in deinen Interessen führt? Eine Möglichkeit ist das Monitoring, was schlicht bedeutet, dass du regelmäßig die Aktivitäten des CEO überwachst. In großen Firmen ist dies eine der Hauptaufgaben des Aufsichtsrates.

Eine andere Möglichkeit sind Anreize. Statt einem festen Gehalt kannst du dem CEO einen leistungsabhängigen Lohn zahlen, oder ihm einen Anteil an deiner Firma geben. Auf diese Weise bringst du eure beiden Interessen in Einklang, denn der Wert deiner Firma hat dann direkte Auswirkungen auf das Vermögen deines CEOs. Mit solchen organisatorischen Strukturen zur guten Unternehmensführung kannst du also sicherstellen, dass der Werte deiner Firma steigt.
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Management
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